Neue KWK-Anlage in Japan

Eine Holzvergaser-BHKW-Anlage von Burkhardt ist am Fuße des Mount Fuji in Betrieb gegangen

Die Kraftwerksanlage mit Sicht auf Holzvergaser (rechts) und Besucher-Plattform oberhalb des BHKW-Raumes (links)

Die Kraftwerksanlage mit Sicht auf Holzvergaser (rechts) und Besucher-Plattform oberhalb des BHKW-Raumes (links)

Am Fuße des Mount Fuji liegt die zu 65% bewaldete Stadt Oyama (Präfektur Shizuoka) mit ihren ca. 20.000 Einwohnern. Diese Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, den Naturschutz voran zu treiben, sowie die regionale Wirtschaft, insbesondere die Forstwirtschaft, zu stärken. Aus diesem Grund wurde heuer im September die Kraftwerksanlage „Mori no Kintaro“ (frei übersetzt: „Wald-Kraftwerk des Kintaro“) eröffnet.

Das eigens von einem Architekten entworfene Gebäude wurde aus heimischem Zedernholz erbaut und mit verschiedenen erneuerbaren Energieerzeugern ausgestattet. So besteht das Dach des Gebäudes ausschließlich aus Solarpanelen, die eine Gesamtleistung von ca. 50 kW bereitstellen. Das Herzstück dieser einzigartigen Kraftwerksanlage ist der Holzvergaser V3.90 und das Blockheizkraftwerk ECO 165 HG der Firma Burkhardt, die beide Anfang September erfolgreich in Betrieb gegangen sind.

Diese hocheffiziente KWK-Technologie wandelt die heimisch-produzierten Pellets vom benachbarten Pelletwerk in Strom und Wärme um. Die produzierte Wärme von 260 kW soll bald an die nahegelegenen noch im Bau befindlichen Gewächshäuser geliefert werden. Der produzierte Ökostrom von insgesamt 165 kW wird in das öffentliche Netz eingespeist und mit der höchsten Tarifklasse vergütet.

Lesen Sie hier den Referenzbericht zum Projekt Oyama Town.

  • Die Kraftwerksanlage mit Sicht auf Holzvergaser